Herbstgrasmilben beim Hund

Herbstgrasmilben

Wie jedes Jahr im Herbst juckt es unsere geliebten Vierbeiner plötzlich; Die Pfoten werden intensiv benagt und sie wollen gar nicht mehr aufhören sich zu kratzen. Schuld daran sind kleine orangefarbige Milben, sogenannte Herbstgrasmilben. Sie heften sich an die Haut, besonders gerne zwischen die Zehen und Achseln und an die Ohren und jucken fürchterlich. Durch intensives Benagen und Belecken wird die Haut rot und entzündet sich, sodass in schlimmen Fällen eine Dermatitis entsteht.

Zum Glück ist die „Saison“ der Herbstgrasmilben nicht so lange. Nach dem ersten richtigen Frost, sterben sie ab. Was können wir nun tun, damit unser Hund so wenig als möglich von den Milben geplagt wird und bald wieder mit Freude Kartons im Gras zerreissen kann 🙂 ?

 

Herbstgrasmilben

Herbstgrasmilben 

Tipps und Tricks gegen Herbstgrasmilben

  1. Zecken- und Flohschutz verwenden. Wir stellen in der Praxis immer wieder fest, dass Hunde mit einem aktuellen Zecken- und Flohschutz deutlich weniger mit Herbstgrasmilben zu kämpfen haben als Hunde ohne einen entsprechenden Schutz.
  2. Wie der Name schon sagt, halten sich die Milben am ehesten im Gras auf. Wenn euer Hund Probleme mit den Milben hat, geht im Herbst eher im Wald spazieren und nicht so viel auf den Wiesen. Nach dem Gassi empfiehlt es sich die Pfoten entweder mit einem feuchten Tuch zu reinigen oder kurz abzuwaschen.
  3. Handelsübliches Kokosfett oder z.B. Sonnenblumenöl nehmen und auf die betroffenen Hautstellen auftragen; denn Öl und Fett verstopft die Atemporen der Milben, wodurch sie absterben.
  4. Juckt es euren Liebling wirklich stark, könnt ihr euch bei uns in der Praxis Tabletten oder Lotionen gegen den Juckreiz und die Entzündung abholen.

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